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Zukunft unserer Treffen– neue Chancen und ein Appell an euch

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Beitrag Verfasst am: 31.07.2025, 04:10   Zukunft unserer Treffen– neue Chancen und ein Appell an euch Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

ich hatte kürzlich die Gelegenheit, bei einer Jumpstart-Veranstaltung meines Vereins mitzuhelfen – und habe dort auch das Gespräch mit dem Veranstalter gesucht, einem Modellbauhändler. Ich habe ihn gefragt, ob er sich vorstellen kann, uns als Bike-Gruppe bei künftigen Veranstaltungen mit aufzunehmen.

https://www.facebook.com/jumpstartrc/posts/-alle-termine-zur-jumpstartrc-trophy-2025-stehen-fest-wir-freuen-uns-euch-die-re/1037299111744083/


Seine Antwort war erfreulich klar: Ja, gerne – wenn wir mindestens zehn Starter stellen, die rechtzeitig genannt und bezahlt haben. Das ist eine realistische Hürde – und eine echte Chance.

Denn für mich steckt da viel Positives drin:

1. Wir können uns zeigen und neue Fahrer begeistern.
Solche Veranstaltungen bieten eine tolle Bühne, um uns zu repräsentieren. Vielleicht können wir so den einen oder anderen Autofahrer für unser Hobby gewinnen.
Martin hat mir erzählt, dass es bei kombinierten Veranstaltungen mit Offroad ähnlich lief – neue Gesichter, frischer Wind.
Und mit dem Bike von Klaus hätten wir sogar ein Vorführmodell, das Interessierten direkt in die Hand gedrückt werden kann. Ich bin überzeugt: Wir können Menschen anstecken – wenn wir sichtbar sind.

2. Wir investieren in die Zukunft.
Mit den aktuell niedrigen Starterzahlen wird es zunehmend schwerer, Vereine zu finden, die sich die Organisation eines Treffens noch zutrauen. Wenn wir nicht aktiv werden, wird es bald keine exklusiven Bike-Veranstaltungen mehr geben – zumindest nicht in der Form, wie wir sie kennen.
Das hier könnte also ein Weg sein, neue Strukturen aufzubauen – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung. Es geht darum, uns breiter aufzustellen und Perspektiven zu schaffen.

Ich war in diesem Jahr auf sehr vielen nationalen und internationalen Treffen unterwegs und habe alles mitgenommen, was möglich war. Jede Begegnung mit euch war für mich wertvoll – und ich bin dankbar für die Zeit, die wir miteinander teilen durften.
Aber wir dürfen nicht ignorieren, dass sich etwas verändert hat. Ein Teil von dem, was uns früher ausgemacht hat, ist leiser geworden.
Doch genau jetzt ist der Moment, gemeinsam neue Wege zu gehen. Wir können das Ruder noch herumreißen – und vielleicht sogar etwas noch Besseres aufbauen, wenn wir es wirklich wollen.

Ihr merkt sicher, dass ich im Moment viel anstoße, versuche zu bewegen, Gespräche führe, Türen öffne. Aber so ehrlich muss ich sein: Ich allein kann das alles nicht tragen.
Ohne euch – ohne eure Bereitschaft, mitzugehen, mitzugestalten und mitzumachen – wird es nicht funktionieren. Nur gemeinsam können wir etwas verändern.
Deshalb bitte ich euch heute ganz bewusst um eure Unterstützung.

Und meine konkrete Frage an euch ist:
Wärt ihr grundsätzlich bereit, auch an anderen Veranstaltungen teilzunehmen, wenn wir dort als Gruppe vertreten sind?
Es geht nicht darum, unsere bisherigen Events aufzugeben – sondern darum, unser Hobby zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Ich freue mich auf euer Feedback – ob hier oder direkt an mich.
Lasst uns reden. Lasst uns machen.

Viele Grüße

Marc

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Zuletzt bearbeitet von mlu am 18.09.2025, 12:34, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag Verfasst am: 31.07.2025, 08:08   Antworten mit Zitat
Ich finde es super was du vorhast Marc!!

Was sehe ich als Problem:

Der Einstieg, sind wir doch mal ehrlich, bei welchen Händlern gibt es den RC-Bikes und sind so sichtbar?

Welches Bike ist preislich für einen Einsteiger attraktiv? Außer der Anderson 1/5 EP siehts doch recht mager aus. Klar die Losi Promoto hat uns wieder etwas sichtbarer gemacht. Wie lange es die Jabber One um den Preis geben wird ist unklar.
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Beitrag Verfasst am: 31.07.2025, 10:00   Antworten mit Zitat
Hallo Gregor kannst du uns dazu was sagen?
Wäre die One vielleicht eine Einsteiger Option dass man die weiter abspeckt - von den Kosten meine ich für dich - wenn die Two da ist? Oder wird sich sowieso parallel weitergeführt?

Klaus hat auch ein interessantes Projekt, hier werde ich versuchen nach Australien stärker zu unterstützen. Ich bin sie schon gefahren, klasse Teil. Stock-meister

Für die wo aufs Zehntel wissen wollen gibt es ja dann die Two die BK vier , r88 und vielleicht auch noch andere die ich nicht kenne .

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Beitrag Verfasst am: 31.07.2025, 10:09   Antworten mit Zitat
@Zelle: Klaus sieht das ganz genauso – jeder hat doch irgendwo noch einen Regler im Eck liegen. Und es muss doch möglich sein, einen Roller für unter, sagen wir mal, 400 € zu bauen. Klar, das wird kein Zeitenjäger, aber an unseren Bikes ist ja auch nicht wahnsinnig viel dran.

Genau da setzt Klaus an: Er denkt über einen Standardrahmen nach, auf den man nach und nach Teile setzen kann – idealerweise so, dass man diese später auch in eine Jabber oder ein anderes hochwertigeres Chassis übernehmen kann. Das ist im Moment nur eine Idee, aber ich finde es großartig, dass er überhaupt in diese Richtung denkt.

Wenn jetzt noch Gregor (ggf. auch Edi) und Michelle mit einsteigen würden – und z. B. vereinfachte Versionen ihrer Gabeln oder Heckträger einzeln anbieten, die man später in den Pro-Rahmen übernehmen kann – dann haben wir wieder echten Modellbau. Jeder kann klein anfangen. Wer Lust bekommt, legt später eben das Geld für ein Upgrade drauf. Wer nicht, hat mit überschaubarem Aufwand ein gutes Projekt versucht.

So ähnlich hatte das übrigens Edi – war es 2015? – mit der JJ auch mal gedacht. Das Projekt wurde damals aber eingestellt. Meiner Meinung nach fehlt uns Biker generell eine Art organisatorischer Rahmen, der über die echt engagierten, aber freiwilligen Team Manager (die ja oft selbst fahren und auf den Rennen aktiv sind) hinausgeht – etwas, das auch den Herstellern eine planbare Perspektive und ein bisschen mehr Halt bietet.

Das klingt jetzt vielleicht größer als es sein muss. Wichtig ist eigentlich nur, dass man so eine Struktur etabliert – und dass die wenigen, die sich am Ende wirklich darum kümmern, das verantwortungsbewusst tun und damit die Szene wieder voranbringen.

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Beitrag Verfasst am: 31.07.2025, 18:22   Antworten mit Zitat
Noch was zur Jumpstart Veranstaltung. Also ich bin bereit so bis 300km auf eine Veranstaltung zu fahren, das wären in diesem Fall drei von den vier Veranstaltungen gewesen.
Und jetzt kommt das große ABER:
Wenn ich dann nur in einer RC Bike Gruppe mit drei Vorläufen und drei Finalen fahre, ist mir der Aufwand zu groß gemessen an der Fahrzeit mit dem Bike.Ich würde auf Car-Veranstaltungen mit Bike-Gruppe nur als Doppelstarter teilnehmen wollen. Und genau der Doppelstart ist das Problem, wenn ich nicht genau die Car-Klasse fahre.
Das gleiche Dilemma hatten wir bei uns im Verein, ein paar Fahrer waren als Doppelstarter dabei, sprich Tourenwagen und Bike. Die hatten dann viel Fahrzeit insgesamt (viel Tourenwagen, wenig Bike). Aber reine Bikefahrer haben wir nicht anwerben können, weil keiner kommt von weit her, als Lückenfüller zwischen den Tourenwagen.
Wenn ich mir das so überlege ist das wie im großen Motorsport. Auto- und Motorradveranstaltungen sind eigentlich immer getrennt.

Mal eine andere Frage an die alten Haasen:
Wenn ihr von Veranstaltungen mit 150 Startern redet, was war damals anders?

Gruß Markus
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Beitrag Verfasst am: 01.08.2025, 11:00   Antworten mit Zitat
Hi , ich fahre ja gefühlt schon 100 jahre , wir hatten ja beim Tamiyacup locker 250 Starter mit 6 versch. Klassen und auch bei den ganz grossen Autos
waren bestimmt 60-100 Starter , die natürlich teuer waren , aber bei Tamiya hat man für sehr kleines Geld ein einfaches Auto bekommen was fährt und viel Spass macht. Bei den grossen Autos gab es auch einfache Plastikbomber, die preislich auch gut waren, wo man sehr gut mit unterwegs war . Es sollte wirklich ein erschwingliches Bike sein , was auch nicht viel Schnickschnack hat , unkompliziert ,einfach einzustellen ,es muss easy fahren , Aggu rein glücklich sein und man muss sich um die Leute kümmern ,
wenn dann jemand jede Runde in die Wiese oder in den Zaun fährt , der hat kein Spass daran . Die dann etwa das gleiche Fahrniveau haben , die können sich schön batteln und haben Fun und kommen wieder Sehr glücklich

Gruß Dieter
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Beitrag Verfasst am: 01.08.2025, 11:29   Antworten mit Zitat
vielleicht noch ein kleiner Nachtrag ,
sicher macht es dann auch keinen Spaß , wenn man fünfmal in einer Runde überholt wird , sondern Rad an Rad kämpfen kann , auch wenn der
andere schneller ist , man muss mitschwimmen können, auch wenn man nicht gewinnt , das Bike muss einfach funktionieren , der an der Funke
auch , aber so hats der Fahrer leichter das umzusetzen und so im Abstand von einem Meter da rumzuballern , das macht es doch aus

Gruß
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Beitrag Verfasst am: 09.08.2025, 10:32   Antworten mit Zitat
Moin ,
Ich denke manchen ist auch der Weg zu weit , nur um ein paar Runden zu drehen nach Leibzig , Saarbrücken , Rosenheim etc. zu kommen ist das schwierig . Darum ist das für mich nichts mehr gewesen. Mit den Autos war bei mir die nächste Strecke in Hanau / Wiesbaden ein Katzensprung . Vielleicht wären Vereine in jedem Bundesland anzu visieren eine Option . Dazu ein günstiges einfaches Bike mit einem 17 T Standart Motor / einfache Regeln . Viele sind schon erstaunt/überfordert was die Dinger mit dem 13.5 T abgehen . Erinnere mich noch dann den Cup der SB5 Gemeinde . Lachen
LG
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Beitrag Verfasst am: 18.09.2025, 12:30   Antworten mit Zitat
Hi,

pro Veranstaltungen >300 km für mich ganz klar. Vor Ort kann man sich austauschen und ich bin in Munster knapp 800 Runden + gefahren. Also wenig ist das nicht Smilie . Kleiner Vorteil der aktiven Treffen.
Aber die Reisekosten sind bei uns extrem hoch. Dazu kommen noch Ausgaben für Hotel, Verpflegung und Zelt. Dafür brauchen wir kaum Material. Das ist bei 1:8 Autos deutlich mehr. unter dem Strich frist es halt einiges an Fahrzeit...

Für lokale Treffen sind wir einfach zu wenige: Im Raum Karlsruhe erreichen wir nicht einmal zehn Teilnehmer – selbst wenn man Stuttgart noch dazuzählt. Ich vermute, in anderen Regionen sieht es ähnlich aus.


Deutschlandweit kommen wir auf kaum mehr als zehn Fahrer, die tatsächlich zu einem Treffen reisen. Natürlich sind es an den Heimstrecken etwas mehr, wenn man diese mitzählt. Insgesamt bleibt die Zahl der aktiven Fahrer aber sehr gering. Erschwerend kommt hinzu, dass die jüngere Generation andere Hobbys bevorzugt und sich nur schwer für unser Thema begeistern lässt.

Aufgrun der geringen nachfrage habe ich das mit Jumpstart hier auf Eis gelegt. Vieleicht werde ich mal an einer passenden Strecke 10 der aktiven Fahrer persönlich anschreiben und das ganze mit den Jungs mal austesten.
Generell finde ich das Schade - Argumente versteht man natürlich. Die Konsequenzen müssen dann bewusst sein. Exklusive Bikertreffen mit 15 Fahrern auf dem Turm wird es nach dem Aufhören bestimmter Fahrer in gewissen Jahren dann nicht mehr geben.

Grüße Marc

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Beitrag Verfasst am: 18.09.2025, 12:43   Antworten mit Zitat
DF1 hat folgendes geschrieben:
Hi , ich fahre ja gefühlt schon 100 jahre , wir hatten ja beim Tamiyacup locker 250 Starter mit 6 versch. Klassen und auch bei den ganz grossen Autos
waren bestimmt 60-100 Starter , die natürlich teuer waren , aber bei Tamiya hat man für sehr kleines Geld ein einfaches Auto bekommen was fährt und viel Spass macht. Bei den grossen Autos gab es auch einfache Plastikbomber, die preislich auch gut waren, wo man sehr gut mit unterwegs war . Es sollte wirklich ein erschwingliches Bike sein , was auch nicht viel Schnickschnack hat , unkompliziert ,einfach einzustellen ,es muss easy fahren , Aggu rein glücklich sein und man muss sich um die Leute kümmern ,
wenn dann jemand jede Runde in die Wiese oder in den Zaun fährt , der hat kein Spass daran . Die dann etwa das gleiche Fahrniveau haben , die können sich schön batteln und haben Fun und kommen wieder Sehr glücklich

Gruß Dieter


Klaus berichtet gerade, dass die Einsteigerklassen bei der Car Szene am meisten besucht sind. Tamiya Fighter CUP. Also genau wie du schreibst Dieter.

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Beitrag Verfasst am: 19.09.2025, 07:32   Antworten mit Zitat
mlu hat folgendes geschrieben:
Hallo Gregor kannst du uns dazu was sagen?
Wäre die One vielleicht eine Einsteiger Option dass man die weiter abspeckt - von den Kosten meine ich für dich - wenn die Two da ist? Oder wird sich sowieso parallel weitergeführt?


Also der Plan ist, die ONE als Standardmodell weiterzuführen. Ich habe noch jede Menge Naben und Riemenräder usw., das sind eigentlich schon die schwierigen Teile. Problem ist nur, die Naben sind für die Open-Felgen mit Carbonsternen gedacht, das will offensichtlich keiner mehr. Ich könnte diese aber selbst umarbeiten, dass man damit die GRPs mit Stern fahren kann, dann geht allerdings die alte Bremse nicht mehr, wäre aber für eine Einsteigerklasse auch nicht so wichtig. Damit würde es mit der ONE auf jeden Fall noch weitergehen. Ob man da am Preis noch was machen kann... schwierig. 499.- € ist schon sehr weit unten, das konnte ich jetzt nur so kalkulieren, weil ich viel altes Material einfach abgeschrieben und mit 0 angesetzt habe. Aber ich werde mir mit Edi nochmal Gedanken machen, wo es da evtl. noch Luft gibt um etwas zu sparen.

Ciao
Gregor

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Beitrag Verfasst am: 22.09.2025, 20:00   Antworten mit Zitat
[quote="Gregor"]
mlu hat folgendes geschrieben:

Also der Plan ist, die ONE als Standardmodell weiterzuführen. Ich habe noch jede Menge Naben und Riemenräder usw., das sind eigentlich schon die schwierigen Teile. Problem ist nur, die Naben sind für die Open-Felgen mit Carbonsternen gedacht, das will offensichtlich keiner mehr. Ich könnte diese aber selbst umarbeiten, dass man damit die GRPs mit Stern fahren kann, dann geht allerdings die alte Bremse nicht mehr, wäre aber für eine Einsteigerklasse auch nicht so wichtig. Damit würde es mit der ONE auf jeden Fall noch weitergehen. Ob man da am Preis noch was machen kann... schwierig. 499.- € ist schon sehr weit unten, das konnte ich jetzt nur so kalkulieren, weil ich viel altes Material einfach abgeschrieben und mit 0 angesetzt habe. Aber ich werde mir mit Edi nochmal Gedanken machen, wo es da evtl. noch Luft gibt um etwas zu sparen.

Ciao
Gregor


Hallo Gregor,

ich denke das ist eine gute Botschaft, die wir gerne mit auf den Messestand nehmen. Mit der One, der Mars RTR, Losi RTR und der R88 RTR haben wir viele güntige aber gute Einsteigermöglichkeiten.

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Beitrag Verfasst am: 23.09.2025, 21:07   Antworten mit Zitat
Hallo in die Runde.

Hiermit möchte ich mir erlauben, mal ein paar Gedanken zum Thema zu äußern.

Ich bin, wie bestimmt einigen bekannt ist, überzeugter Hobbyist.
Ich fahre bei Rennen mit, damit von den anderen keiner letzter werden muss.
Im Autobereich 1:10 bin ich aktuell mit einem Tamiya TT-02 nach Tamiya-Stock-Reglement unterwegs.
In unserer Region wird diese Variante auch in anderen Rennserien gefahren, nur das keine Poolmotoren sondern der TorqTuned zum Einsatz kommt.
Das Auto gibts als Bausatz ab 119,- Euro. Macht im billigsten Fall, 200 - 250 für ein rennfertiges Modell. Zzgl. Transponder.
Da ist die Einstiegsschwelle gering.
Wichtiger, oder am wichtigsten, finde ich, das am Auto kaum was geändert werden darf.
Hauptaugenmerk liegt auf dem fahren, nicht an der ausgefeilten Technik.

Mein zweites Spaßmobil ist der FigtherBuggy.
Wir fahren bei uns nen FightClub. Am Regelwerk wird noch gefeilt.

Und jetzt kommen wir schon zum ersten Problem für mich.
Die Regeln werden von den schnellen und erfahrenen Fahrern dominiert.
Dabei sollen sie doch zuerst den Einsteigern, Umsteigern oder Gelegenheitsfahrern dienen. Denn für die sind diese Klassen gedacht.
Wer schneller und mit ausgefeilterer Technik fahren will, soll das in einer anderen Klasse machen. Die Auswahl ist groß.

Bei den Bike fahre ich, auch mit etwas innerer Überzeugung und weil ich eben anders bin, meine SB5.
Zuerst RTR, jetzt Race.
Aber auch hier habe ich schon wieder das Problem, das die verschiedensten Varianten, dieses Bike zu optimieren, eher frustrieren als motiviren.

Warum?

Wenn ich 30 Möglichkeiten habe, eine Einstellung zu ändern, habe ich immer das Gefühl, am Ende nicht die optimale gefunden zu haben.
Habe ich nur 2 oder 3, bleibt dieser Frust aus, oder wird zumindest deutlich weniger.
Das ist nicht nur meine eigene Erkänntnis, das haben auch schon schlaue Leute ( ohne mich zu kennen Zwinkern ) untersucht und veröffentlicht.
Bei der SB5-Klasse war es doch so? Baukasten! Fahren!!! OK, die Reifen waren Schrott, hätte man ändern können.
Für überschaubares Geld, mit überschaubaren Aufwand, ein robustes, einfaches, funktionierendes Modell.
Kein Leistungsmonster oder Anwärter auf nen Titel, aber Spaß.
Und genau das fehlt meiner Meinung nach.

Der technische Aufwand ( Heitzdecken, Lenkungsdämpfer, Telegabel, Winkel hier, Anlenkpunkt da ) die empfindlichen Teile, ( ein Anfänger bekommt alles kaputt, ich weis wovon ich rede ) und einiges anderes, sind für Neulinge mit Sicherheit in ihrer Gesamtheit nicht einsteigerfreundlich.

Jetzt wird keiner um die Ecke kommen und sagen, für 399,- hab ich ein ATR-Bike ( außer Funke alles drin ) was einfach gebaut ist, gutmüdig funktioniert und Ersatzteile wenig kosten, da Standartteile oder günstig herzustellen.
Aber wünschen darf man sich doch was.
Und wenn jemand Interesse hat, dann das Teil anbieten.
Wenn jemand richtig Blut leckt, gibt er dann auch mehr Geld für was besseres aus.

Auf der Messe in Leipzig werde ich mein Bike wieder mit an den DMC-Infostand stellen und Werbung fürs Bikefahren machen.
Mehr kann ich im Moment leider nicht helfen.

Beste Grüße

Ernie
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Beitrag Verfasst am: 24.09.2025, 08:29   Antworten mit Zitat
Hallo Ernie,

im Prinzip hat Klaus genau das selbe wie du erlebt und mir berichtet: Er hat es in einerm anderen Zusammenhang berichtet, Thema Deutschlandweite Ansprechparter für Biker.

Ich sehe das wie du und auch Steko. Die Stockklasse ist einfach zu schnell. Umfragen haben aber ergeben, dass die Stockfahrer nichts daran ändern wollen.
Vielleicht sollte man sie dann umbenennen? Superstock? Sie sind einfach zu feige in die Klasse Superbike zu wechseln Hi-Hi.
By the way, ich bemühe mich sehr und scheue keine Kosten die SB Klasse mit Reglertest bald für jedermann wieder günstig und vor allem einfacher als Stock zugänglicher zu machen.
Ich bin erstmals in Rosenheim mit meinem B-Bike und dem Toro schneller gewesen wie mit meinem A-Graupnersetup!!! In Rosenheim bin ich bequem an den schnelleren Stock vorbeigedüst, hatte aber nicht einen Backflip!!!
Details folgen, geiles und günstiges Teil!

So zurück zum Thema:
Es gab auch Ansätze für das verlangsamen und vereinfachen der Hobbyklasse - ich nenne sie bewußt nicht Einsteiger. Die haben wir kaum.

1: Einen Einfachen Reifen vorschreibt. Nur R2 z.B. Oder auch den R3. Letzterer arbeitet dem Punkt 2 dienlich zu.
2: Schräglagelimit auf 22° beschränken. Damit wird es viel einfacher auf de rStrecke zu bleiben, dennoch hat es seinen Reiz damit schnelle Runden zu fahrfen.
Damit kommt man überall gut und zügig rum. Die Schräglage muss nach dem Lauf gemessen vorhanden sein.
Das hätte den Vorteil, dass man kein langsameren Kombinationen kaufen müsste, einfach zwischen beiden Klassen wechseln kann, aber durch die Reifen und die Bügel langasmer fahren muss.
3: ein nicht so beliebter Gedanke ist, dass schnelle Fahrer ggf. aufsteigen und die Stockklasse den Hobbyfahrern überlassen. Es hat auch so ein verbotsding. Genauso unsinnig wie dass ich nun kein Stock mehr fahren darf! Sehr böse
4: RTR Cup für alle: Die Mars 1:8 sollte hier die perfekte Basis sein. Sie gibt es unter 400 Euro RTR. Alle änderungen sind verboten - bis auf sinnvolles Tuning (Bei der SB5 wären es die Reifen gewesen)

Ich bekomme die Mars und die Losi Supermoto mit auf den Stand. 1:5er die üblichen , klasse! Dann haben wir alles von bis auf dem Stand und können werben.

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Beitrag Verfasst am: 28.11.2025, 12:14   Antworten mit Zitat
Moin,

das ist leider ein ewiges Thema im RC Sport, zu Kompliziert, zu Teuer, man schafft es immer alles so auf die Spitze zu treiben das jede Klasse
so überzogen ist das keiner mehr dazu kommt, wer mal reinschnuppern will oder nur gelegentlich mal mitfahren kann oder will wird nix finden.

Fazit es wird niemand neues dazukommen außer von anderen Klassen die schon daran gewöhnt sind das es teuer wird Smilie
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