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Anfängerbericht Z216B

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Beitrag Verfasst am: 06.03.2017, 15:56   Anfängerbericht Z216B Antworten mit Zitat
Hallo Männer,

so, ich hab´s getan: Eine Menge Geld an Gregor überwiesen.
Jetzt warte ich auf den Postboten. An dieser Stelle werde ich mal
aus Anfängersicht berichten, wie man mit so einem RC-Motorrad
klar kommt.
Meine Vorkenntnisse: 36 Jahre Modellflug, davon 26 Jahre auch RC-Hubschrauber.
Ob´s hilft? Keine Ahnung. Jedenfalls sollte die Umstellung, wenn das Modell
auf mich zukommt kein Problem mehr sein Smilie. Auch der Umgang mit Reglern, Motoren, Ladetechnik etc.
ist hinreichend bekannt.

Ich bin wirklich sehr gespannt, auf was ich mich da eingelassen habe?!

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 06.03.2017, 18:39   Antworten mit Zitat
Mich würde interessieren, warum du das Bike gewählt hast, anstatt eins im 1:5 Maßstab..

Auf deinen Erfahrungsbericht bin ich aber auch sehr gespannt..
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Beitrag Verfasst am: 07.03.2017, 17:22   Antworten mit Zitat
Kleiner Tipp v. mir, je kleiner das Motorrad, desto mehr regiert das Bike auf Veränderungen jeglicher Art.
Das Bike Quittiert kleine Veränderungen mit komplett anderem Fahrverhalten.
Also nicht gleich am neuen Bike rum schrauben erst mal ein Gefühl für das Moped entwickeln, auch wenn du glaubst, das geht gar nicht, so liegt es am Anfang meistens am Fahrer hinter der Funke.
Da brauchts was Geduld. Und am Ende wird dann alles gut. Wenn sich das eine zum anderen fügt.

MFG. Markus.

_________________
Flieg nie schneller als dein Schutzengel fahren kann.
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Beitrag Verfasst am: 07.03.2017, 21:04   Antworten mit Zitat
Hallo,

Onkel D.: Ich habe die Größe gewählt, damit ich noch auf der Strecke fahren kann, die mir zur Verfügung steht.
(Wenn ich es denn mal kann ...)

Markus: Schritt 1 wird der große Parkplatz sein, ich werde berichten.

So, eben kam eine mail, die das Paket für morgen ankündigt. Jetzt wird es doch mal
Zeit meine Mitbewohnerin zu informieren Smilie

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 07.03.2017, 23:20   Antworten mit Zitat
... oh doch schon, aber ich denke, deine Mitbewohnerin wird Kummer gewohnt sein Lachen

_________________
Gruß Dieter
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Beitrag Verfasst am: 08.03.2017, 09:09   Antworten mit Zitat
Ich glaube mit der richtigen inneren Einstellung klappt das auch so.
Falls nach den ersten beiden Ausfahrten der Frust zu groß ist, kannst du immer noch Hilfe aufsuchen Lachen

Wichtig ist nur im Hinterkopf zu behalten, dass das Vorderrad sich seinen Weg selbst suchen muss. Eine möglichst starre Anlenkung zwischen Servo und Vorderrad (wie beim Auto und meines Wissens auch bei der Taumelscheibe vom Heli gewünscht) ist hier kontraproduktiv!
Das muss ruhig schlackern können, im schlimmsten Fall ist die Reaktion auf Lenkbewegungen halt nur minimal, aber es fährt wenigstens!
Zu starr gestellt oder zuviel Vorspannung, und es läuft überhaupt nicht.

Viel Spaß damit!

_________________
mfg,
Bernhard
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Beitrag Verfasst am: 08.03.2017, 20:01   Antworten mit Zitat
Hallo,

so, am Nachmittag ist sie angekommen und gerade habe ich den Karton ausgepackt:
Als erstes kam mir eine kleine Überraschung entgegen: Eine Tasse mit einem "I like my RC-Bike"-Aufdruck,
sehr nett. Dann im ersten Karton ein ganzer Schwung Lexan-Teile, dazu später gleich die ersten Fragen ...
In einem zweiten Karton das Motorrad selber: Das ist ja WINZIG, wächst das noch?? Alles ist komplett zusammengebaut
und macht einen hochwertigen Eindruck. Separat verpackt dann noch der Regler und die beiden Servos.
Eine Anleitung und/oder Dokumentation fehlt komplett, selbst ist der Mann.

Als erstes habe ich mir die schlimmste Aufgabe vorgenommen: Die Lexan-Teile ausschneiden, hierzu gleich ein paar Fragen:

- Womit kann man den geteilten Herrn zusammenkleben? (Könnte auch eine Dame sein Smilie )
- Wird der Fahrer auf dem Sitz/Tank festgeschraubt? (sieht auf den Bilder im Shop so aus)
- mit welchem Teil fängt man beim Zuschneiden am geschicktesten an?
- wie macht man die Schutzbleche fest?
- Ein Teil ist rechteckig und ungefähr so groß wie eine Streichholzschachtel, wofür könnte das sein?

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 08.03.2017, 21:06   Antworten mit Zitat
Hallo Markus,

- geklebt wird mit Shoogoo, hat Gregor im Shop.
- In jedem Fall muß der Fahrer auf Sitzbank/Tank befestigt werden, da er sonst runterfällt... Zwinkern Der/Die muss so fest sein, dass man das Moped daran anheben kann.
- womit man anfängt ist egal, man sollte sich überlegen, was man als Überlappung zum kleben stehen lasst und was weg kann. die Rohkarossen sind meist sehr großzügig bemessen, aber in d.Regel sieht man eine Schneidekante
- was hast Du dir denn jetzt eigentlich gegönnt, hab ich noch nicht gelesen oder überlesen, daher kann ich nichts von den restlichen Fragen beantworten

_________________
Gruß Dieter
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Beitrag Verfasst am: 08.03.2017, 22:31   Antworten mit Zitat
aber vor dem Kleben noch nach deinen wünschen Lakieren nich vergessen Sehr glücklich

da kannst du dich aufteilen, eine hälfte von dir baut das Bike zusammen und die andere hälfte macht die Karo Lachen

die kleine Strechholzschachtel könnte ninten in den Rahmen passen und darin dann den Empfänger, oder was du noch übrig hast, rein kommt.
wie du bei den Fotos sehen kannst wird der Manschkarl an die Sitzbank geschraubt, also nicht zu viel wegschneiden, unterstützend kannst du an den kontaktstellen mit Shoogoo nachhelfen.
Schutzbleche ??? für mich nur interessant bei einen Regenbike

Pfeil na dann viel Spaß beim Basteln
BG
Hagen
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Beitrag Verfasst am: 11.03.2017, 11:55   Antworten mit Zitat
Hallo,

danke für euren guten Wünsche. In den letzten Tagen war ich auch fleißig und die Maschine ist (bis auf das Lackieren) fertig.
Fast fertig um genau zu sein: Heute wollte ich die Elektronik in Betrieb nehmen und es zeigt sich folgendes Problem. Sobald ich das
Lenkservo (Savöx SH-0225MG) einstecke, ist der Empfänger tot. Nachmessungen ergaben, daß die BEC-Spannung (Regler ist ein WP-S16-RTR)
beim Einstecken des Lenkservos total zusammenbricht. Ich habe zum Test ein Standardservo angeschlossen und das brutal belastet: BEC-Spannung
bleibt fast konstant. Wenn ich das Lenkservo an meinen "Blitz Flux" anschließe, habe ich den gleichen Effekt, auch hier ein massiver
Spannungseinbruch.
ABER: Wenn ich das Lenkservo mit einem Empfängerakku betreibe, funktioniert es einwandfrei.

Vertragen sich Servo und Regler BEC nicht?
Hat jemand mit dem Servo schon Erfahrungen gemacht?

So ein Mist, die Sonne scheint, ich habe Montag noch Urlaub, das Maschinchen ist fast fertig und jetzt sowas Weinen

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 11.03.2017, 18:53   Antworten mit Zitat
Es fährt!

Nachdem ich am Vormittag total frustriert war wegen des defekten Servos habe ich in meiner
Kramkiste noch ein uraltes C261 von Graupner gefunden. Abmessungen identisch zum SAVÖX, nur deutlich
flacher. Also schnell umgebaut, alles wieder zusammengesteckt und los geht´s.

Und es fährt auf Anhieb! Sehr cool. Was mir nur bislang rätselhaft ist, wie man so enge Kurven fährt.
Da muß ich wohl noch ein bißchen üben ...

Am Nachmittag habe ich es dann noch bunt gemacht (meine Finger auch:) ) in Erinnerung an mein erstes richtiges Motorrad.
Ein paar Photos und ein Video gibt´s hier:

https://www.flickr.com/photos/145852914@N05/albums/72157681293187465

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 11.03.2017, 20:09   Antworten mit Zitat
Probier mal an einen freien Eingang am Empfänger einen Kondensator zu hängen .
Das Problem kenn ich bei div. Empfängern von Futaba in Verbindung mit anderen Servos u. Reglern . Musst mal google befragen was man da für einen braucht , die von Graupner sind ganz gut .

https://www.mhm-modellbau.de/part-FUT-EBR0002.php?gclid=CIDOiLeGz9ICFQ5sGwodzcEH2w


Gruß
Uli
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Beitrag Verfasst am: 12.03.2017, 10:36   Gratulation zu ersten Fahrt Antworten mit Zitat
Hallo Markus,
du hast es geschafft und die ersten Meter ohne größere Schwierigkeiten gemeistert.
Zu deiner Übung Kurven mit kleinem Radius zu fahren folgende Anregung. Leg dein Bike auf einen Sturzbügel, welche Seite ist egal und gib langsam immer mehr Gas ohne das du die Hand an der Lenkung hast.
Es sollte so sein das sich mit steigender Geschwindigkeit das Bike aufrichtet und immer größere Radien fährt ( du hast immer noch keine Hand an der Lenkung und das Bike ist noch immer in der Kreisbewegung ) und wenn du weniger Gas gibtst sollte das Bike kleinere und engere Radien fahren.
So würde ich das ein paarmal üben, Gasgeben größerer Radius Gaswegnehmen kleinerer Radius, dann siehtst du auch das du die Geschwindigkeit verringern mußt um engere Radien zu fahren.
Dann denke ich das du die Lenkungsferdern vorgespannt hast weil die Lenkung extrem direkt ist. Da du vom Heli kommst gehe ich mal davon aus, dass du sehr gefühlvoll mit der Funke umgehen kannst und du keine schnellen Lenkbewegungen machst. Stell dir vor du sitzt auf deinem Fahrrad fährst geradeaus und reist dann plötzlich den Lenker mit einer schnellen Bewegung zu einer Seite. Aua.
Stell die Federn mal so ein, da sie wenn das Voderrad geradeaus zeigt so eben an die Servoaufnahme kommen und das diese sich wenn du das Voderrad leicht zur Seite bewegst sollte sich schon die eine oder andere Seite von der Servoaufnahme lösen.
Wenn es dann immer noch so aggresiv ist mal weichere Lenkungsferdern probieren und verzichte auf EXPO.
Und üben üben üben es lohnt sich.

_________________
Grüsse Peter
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Beitrag Verfasst am: 12.03.2017, 23:11   Antworten mit Zitat
Hallo,

eigentlich wollte ich ja einen Bericht aus Anfängersicht schreiben, sozusagen für nachfolgende Generationen.
Dann fange ich mal damit an:
Wie schon oben erwähnt, ist das Modellchen winzig und damit für "Grobmotoriker" nicht geeignet. Nach den ersten
verfahrenen Akkuladungen behaupte ich auch, daß jemand, der noch nie Berührung mit dem RC-Modellbau
hatte, sich sehr schwer tun wird, das Modell in Betrieb zu nehmen. Beim Aufbau bin ich mit dem Ausschneiden
der Verkleidungen angefangen. Hier habe ich entlang der Markierungen ausgeschnitten, leider ein Fehler, da diese sehr
knapp bemessen ist. Besser ist es, erst mal 10mm Aufmaß zu lassen und dann nach Einbringen der Befestigungsbohrungen
nachzuschneiden. So sitzen bei mir die Löcher teilweise sehr nah am Rand, mal sehen, wie lange das hält. Am Tank sollte man
einen Streifen stehen lassen, um den vorderen Halter mitbenutzen zu können. Ist mir leider zu spät eingefallen. Jetzt wird
der Tank von den beiden Sturzbügeln mitgehalten. Etwas unpraktisch, da man zum Abnehmen des Tanks immer den Sturzbügel
losschrauben muß.

Fortsetzung folgt ...

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 12.03.2017, 23:23   Antworten mit Zitat
...den nächsten Fehler habe ich beim Anbringen der Bohrungen gemacht.
Ich hatten den Akku eingebaut, die Verkleidung angehalten und die Löcher mit
einem Edding markiert. Dabei liegt die Verkleidung aber ganz außen an den Haltern,
nach dem die Löcher drin sind rutscht sie weiter nach innen und wird nach unten hin
quasi etwas länger. Jetzt schleift die Verkleidung fast über den Boden und unter
dem Akku ist noch reichlich Platz. Richtig clever wäre es gewesen, einen 2ten Satz halter
zu kürzen, so daß beim Anpassen die Verkleidung auf der richtigen Breite sitzt.
Beim Anpassen der Tankposition darauf achten, wie hoch das Lenkservo sitzt. Hatte ich
natürlich nicht gemacht, jetzt schleift es leicht am Tank. Das stört zwar nicht, aber an der
Kontaktstelle wird der Lack von innen abgekrazt. Als Lösung fällt mir aktuell nur ein
Aufkleber von außen ein. Und bitte rechtzeitig an einen Platz für den Empfänger denken.
Vorteilhaft sind stirnseitige Kontakte und ein flacher Empfänger(bei mir ein FUTABA 6004FF).
Wie man einen Empfänger mit quer angeordneten Kontakten einbauen soll, ist mir absolut rätselhaft.

Fortsetzung folgt ...
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