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Anfängerbericht Z216B

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Beitrag Verfasst am: 12.03.2017, 23:32   Antworten mit Zitat
... nachdem die Verkleidungen ausgeschnitten sind, geht´s an Sachen, die wieder Spaß machen:
Den Einbau der RC-Komponenten. Die Servos werden mit den Schrauben befestigt, die in dem kleinen
Tütchen mit den Kohlefaserplättchen liegen. Bitte auf keinen Fall die Schrauben verwenden, die bein
den Servos dabei sind, damit würden die Chassisplatten aufsplittern! Unter das Lenkservo müssen hinten
die CFK-Plättchen (bei mir 2 Stück) so untergelegt werden, daß das Gestänge absolut gerade zum Anschluß
an der Gabel läuft. Das Servo hängt dann schief in der Halterung, die Schrauben daher nur soweit anziehen,
bis das Servo spielfrei sitzt. Wenn man sie zu fest anzieht verformen sich die Anschraubflansche und ggfs.
auch das Servogehäuse. Zur Befestigung des Reglers liegt ein Klebepad bei, dies auf keinen Fall im Originalzustand verwenden!
Sonst bekommt man den Regler nur mit Gewalt wieder heraus. Ich habe zwei schmale Streifen (ca. 3mm) vom Pad
abgeschnitten und damit den Regler befestigt. Zur Demontage kann man durch die Mitte einen Zwirn schieben und
damit das Pad durchtrennen.

Fortsetzung folgt.
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Beitrag Verfasst am: 12.03.2017, 23:43   Antworten mit Zitat
... Jetzt kommt die Bremse dran: Die Außenhülle der Anlenkung mit einer kleinen Trennscheibe ablängen.
Eher erst mal etwas zu lang, kürzen kann man immer noch. An die Enden der Außenhülle habe ich einen
kleinen Tropfen UHU-Alleskleber geschmiert und dann in die Bremse bzw. den Halter am Chassis gesteckt.
Bis jetzt hälts, wie man das wohl richtig macht? Zur Anlenkung verwende ich DYNEEMA-Schnur, ein mordsstabiles
Zeugs, daß nie kaputt geht. Am Ruderhorn ist es mit eine Schlaufe angeknotet und an der Bremse mit
3-4 Knoten "auf einem Haufen" gegen Durchrutschen gesichert. Die Knoten werden mit einem WINZIGEN Tropfen
Sekundenkleber gesichert. Das Hält für immer. Einstellmöglichkeiten gibt´s damit natürlich nicht. Warum man die
Bremse erst mal weglassen soll, habe ich nicht so ganz verstanden. Natürlich kann man sie als Anfänger nicht wirklich
richtig nutzen, aber als Rettung im Notfall will ich sie auf jeden Fall haben. Zur Programmierung des Senders:
Fail-Safe für den Motor als erstes einstellen und auch ausprobieren, damit es nicht vergessen wird. Die Motorleistung
habe ich auf 70% für erste Versuche eingestellt, das reicht locker aus und verhindert, daß das Motorrad versehentlich
mit Vollgas irgendwo hinschießt.

Fortsetzung folgt ...
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Beitrag Verfasst am: 12.03.2017, 23:55   Antworten mit Zitat
... nachdem alles soweit fertig war, konnte ich es nicht mehr aushalten und mußte das Maschinchen testen.
Leider auch wieder ein Anfängerfehler, denn nach ein paar Bodenberührungen löste sich die Schutzfolie teilweise von
den (noch unlackierten) Verkleidungsteilen. Die Bereiche durfte ich dann beim Lackieren wieder liebevoll abkleben.
So, bis dahin erst mal.

Photos gibt´s übrigens hier:

https://www.flickr.com/photos/145852914@N05/albums/72157681293187465

Keine Ahnung, wie man die hier direkt einfügen kann.

Viele Grüße & Gute Nacht

Markus

PS
Die Lackierung in Kawaski-Grün finde ich mega-cool, Danke an Neil für den Vorschlag.
Andrea war für KTM-orange und mein Favorit war DUCATI-rot.

PPS
Und Danke an Andrea für die Geduld in den letzten Tagen. Wie ihr auf den Photos seht, war das Maschinchen sogar beim
Sonntagsfrühstück auf dem Küchentisch dabei ...
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Beitrag Verfasst am: 13.03.2017, 18:13   Antworten mit Zitat
Hallo,

hier noch ein paar Eindrücke von den ersten Fahrversuchen:
Im ersten Schritt hatte ich alles im original Zustand zusammengebaut, die weichen Federn
der Anlenkung leicht vorgespannt und den Regler auf ca. 75% begrenzt (im Sender). Damit
fuhr das Maschinchen auf Anhieb und ließ sich mehr oder weniger gut in Riesen-Kurven auch
steuern. Richtig Spaß machte das aber nicht. Im nächsten Schritt habe ich dann die Federn
mit etwas Spiel versehen (ca. 2mm). Das ging schon wesentlich besser. Als nächsten Versuch
habe ich den Lenkungsdämpfer komplett ausgebaut: Damit ist das Motorrad nicht wieder zu erkennen.
Es läßt sich relativ leicht auch durch sehr enge Kurven fahren und ist mit etwas mehr als Schrittgeschwindigkeit
einwandfrei steuerbar. Leider ist in dem Zustand eine höhere Geschwindigkeit nicht möglich, da das Vorderrad
anfängt zu schlagen (für irgendwas muß der Lenkungsdämpfer ja gut sein Smilie ). Daher wollte ich eben
ein dünnflüssigeres Öl einfüllen, habe den Dämpfer aufgeschraubt und -welche Überraschung-, da ist ja
garkein Öl drin ?!?! Ist das Absicht?
Ich habe jetzt mal das Öl eingefüllt und jetzt fühlt sich der Dämpfer so an, wie man das von einem Dämpfer erwartet.
Getestet habe ich das allerdings noch nicht.

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 13.03.2017, 20:37   Antworten mit Zitat
Selbst ohne Öl dämpft der durch die Reibung der O-Ringe schon.
Deshalb mal ohne Öl beginnen, und wenn das zu wenig ist, dicker werden.

_________________
mfg,
Bernhard
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Beitrag Verfasst am: 13.03.2017, 20:41   Antworten mit Zitat
Wenn sich der Dämpfer anfühlt wie ein Dämpfer, ist das Öl wahrscheinlich zu dick. Mach das Dünnste rein das du findest. Durch die Dynamik beim Gabelflattern dämpft das trotzdem.

Grüße
Peter
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Beitrag Verfasst am: 15.03.2017, 21:43   Antworten mit Zitat
Hallo Bernhard & Peter,

tja, aktuell übe ich dann am besten mal ganz ohne den Dämpfer.
Mit komme ich noch nicht so gut klar.

Gerade war ich auf unserer Rennstrecke: Unmöglich für mich als Anfänger zu bewältigen!
Maximal habe ich eine Kurve und eine anschließende lange Gerade geschafft. Ohne
intensives Üben auf dem Parkplatz macht das absolut keinen Sinn. Leider haben wir auf
der Rennstrecke an einigen Stellen ca. 5cm hohe Holzleisten als Fahrbahnbegrenzung, wenn
da die Maschine gegenfährt ist das sicher nicht so toll.

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 16.03.2017, 12:24   Antworten mit Zitat
Standardübungsprogramm:

- aufkreisen, kreise ziehen - li und rechts
- aufkreisen, Achter fahren
- aufkreisen, "B" fahren, da hast dann schon quasi Schikane dabei - "B" in beide Richtungen fahren

wenn das dann klappt, mit Pilonen versuchen. Wenns Bike nun endlich dort abbiegt und aufsteht wo es soll - auf zur Strecke und neue Erfahrungen sammeln, so 4-5m sind schon verdammt eng im Vergleich zum Parkplatz

lg rene
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Beitrag Verfasst am: 19.03.2017, 09:34   Antworten mit Zitat
Nett wird das ganze dann wenn du auf dem Fahrerstand stehst, und das Bike das du bis dahin immer nur v. Unten gesehen hast, mal so richtig klein aussieht.
Aber daran gewöhnt man sich.
MFG. Markus

_________________
Flieg nie schneller als dein Schutzengel fahren kann.
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Beitrag Verfasst am: 25.03.2017, 22:04   Antworten mit Zitat
Hallo zusammen,

Rene, 4-5m wären prima, unsere Strecke hat aber nur 2.5m! Ob ich das überhaupt jemals schaffe, ist mir noch nicht klar.

Die ganze Woche hatte ich mich auf heute gefreut: Die KollegInnen sind zum Hallenfliegen in einer 2-fach Turnhalle, also schön
viel Platz das Motorrad mal auf einer richtig ebenen Fläche zu testen: Leider zu früh gefreut, auf dem glatten Hallenboden kann
man nur gaaaanz große Kreise fahren, sonst rutscht das Hinterrad gnadenlos weg, wieder was dazu gelernt ...

Nach ersten Versuchen mit der "normalen" Knüppel-Fernsteuerung habe ich jetzt doch noch in eine Drehknopf-Anlage investiert.
Der erste Eindruck ist, daß es damit einfacher ist.

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 04.04.2017, 18:38   Antworten mit Zitat
Hallo,

so, nach ein paar "Übungsakkus" habe ich gestern mal wieder den Lenkungsdämpfer montiert:
Keine Chance, die Maschine wird unkontrollierbar. Man hat z.B. eine Kurve nach rechts eingeleitet
und plötzlich kippt die Maschine nach links rüber. So schnell kann ich garnicht reagieren, um dieses
seltsame Verhalten auszugleichen.

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 07.04.2017, 19:01   Antworten mit Zitat
Hallo,

nachdem mich der Original Lenkungsdämpfer "etwas" verwirrt hat, habe ich jetzt mal selber was gebastelt:

[img] https://farm4.staticflickr.com/3844/33047428793_10f0b5e2bf_z.jpg [/img]

Es ist ein super einfacher "Reibungsdämpfer". Leider war es schon fast dunkel als ich es vorgestern getestet habe.
Aber der erste Eindruck war sehr gut. Über die Mutter läßt sich die Reibung stufenlos einstellen. Weitere Erprobung
folgt bei geeignetem Wetter ...

Viele Grüße

Markus

PS
Wo ist der Trick, Bilder einzufügen? Liegt das am Alter??
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Beitrag Verfasst am: 13.04.2017, 20:02   Antworten mit Zitat
Hallo,

letztens hatte ich meinen kleinen fleißigen Helfer dabei und konnte so vom Fahrerstand aus versuchen, auf unserer
Rennstrecke zu fahren (Danke Neil!). Immerhin habe ich es geschafft, ein paar Geraden und Kurven am Stück zu fahren.
Das Ganze ist ja wirklich sauschwer. Aber im Vergleich zu den ersten Versuchen ist schon ein Fortschritt zu erkennen.
Und es ist total cool, dranbleiben lohnt sich also ...

Viele Grüße

Markus

PS
Hier mal ein aktuelles Video von gerade:
[img]https://www.flickr.com/photos/145852914@N05/33901689811/in/album-72157681293187465/[/img]
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Beitrag Verfasst am: 21.04.2017, 18:04   Antworten mit Zitat
Hallo,

auf unserer Rennstrecke habe ich jetzt eine Abkürzung "entdeckt": Den schwierigen Mittelteil
lasse ich erst mal weg. Und endlich ist es mir gelungen 2 Runden am Stück zu fahren.
Ich muß schon sagen, das ist echt mega-cool! Die erste Kurve, die ich bestimmt schon 1465x
gefahren bin, sieht schon richtig gut aus.
Falls hier noch andere Anfänger mitlesen: Es erfordert schon eine Menge Durchhaltevermögen,
so ein Motorrad in den Griff zu kriegen. Wer nicht über die notwendige Geduld verfügt, sollte
wirklich die Finger davon lassen. Aber wenn es dann mal halbewegs klappt ... Smilie Smilie Smilie

Viele Grüße

Markus
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Beitrag Verfasst am: 21.04.2017, 22:00   Antworten mit Zitat
Ja aller Anfang ist schwer ;
meine ZH203 zickt auch noch rum , finde irgendwie das das Savöx Lenkservo etwas zu träge ist.Meine beiden 1:5 dagegen fahren traumhaft . Schaft es das Lenkservo trotz Lenkungsdämpfer noch ? , meine Versuche an der ZH 203 mit sowas waren ,das es ohne besser geht .
Zwinkern
Uli
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